Neu auf «Gegen den Strich»
Neunundzwanzig Schweizer Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Generationen, Geschlechter und Sprachen haben eben so viele Nothilfe-Bezügerinnen, Sans-Papiers und abgewiesene Asylbewerber getroffen und mit ihnen Gespräche geführt. Sie haben ihnen ihr Ohr geliehen und geben ihnen eine Stimme. Sie reden «an ihrer statt».
Mit einem Bonus-Text von Sabine Wen-Ching Wang.
Die Texte sind als print-on-demand-Druck erhältlich
bei www.lulu.com
Au Théâtre du Galpon à Genève : Le dimanche 12 mai, à l’issue du spectacle Les traces des pas de l'invisible – une création chorégraphique d’Alidou Yanogo, des lectures par les auteur.e.s et militant.e.s du recueil "an deiner statt - à ta place" :Anicée Villemin, Isabelle Sbrissa, Thérèse Moreau, Heike Fiedler, Sandrine Fabbri, Sylvain Thévoz.
Suivi d’un débat sur l’asile en présence de Stopexclusion (La coordination contre l'exclusion et la xénophobie). En savoir plus...
Freitag, 26. Okt. 2012, 20h00
Eine Veranstaltungsreihe des Zürcher Theaters Neumarkt in Zusammenarbeit mit K+P.
Konzept: Johanna Lier, Roland Merk, Isolde Schaad, Ruth Schweikert
Die Demokratie ist im Umbruch. Globalisierte Warenströme, Ökologie und Ökonomie machen uns alle zu Weltbürgern. Doch wer hat das Sagen? Was sind die Chancen und Herausforderungen von neuen Formen der Partizipation am politischen Diskurs? Was bedeutet „Postdemokratie” und welche Konsequenzen müssen wir daraus ziehen? Kunst+Politik präsentiert Texte, lässt PhilosophInnen und KünstlerInnen zu Wort kommen und in Aktion treten. Im zweiten Teil ist das Publikum eingeladen, sich aktiv einzubringen.
Details | Karten reservieren...
Die 7. Berlin Biennale, die vom Polen Artur Żmijewkski u.a. kuratiert wurde, hat mit provokanten Aktionen zahlreiche Kontroversen zum Thema Politik, Kunst und Politästhetik ausgelöst. So etwa in Jungle World oder in der TAZ. – Neuste Pressestimmen...
Ein programmatisches Gespräch der Kuratoren findet sich auf der Berlinale-Website, deren Besucher übrigens, meist ohne es zu ahnen, bei jedem Seitenaufruf – Kunst und Politik! – Facebook und Google dienen.
Das Deutschschweizer PEN Zentrum (DSPZ) und Kunst + Politik unterstützen den Aufruf der Autorin Gilberte Favre. Der persönlich verfasste Brief wird via L’Orient–Le Jour (Beirut) dem Syrischen Schriftstellerverband zugestellt. Unterzeichnen Sie, wenn Sie den Aufruf unterstützen und sich ebenso solidarisch erklären. Es haben bisher xxx Personen mitunterzeichnet. ![]()

2435 Unterschriften wurden zu Handen der Kommission für Rechtsfragen der Eidg. Räte in Empfang genommen
Am Montag, 6. Februar überreichte eine kleine Delegation von Schriftstellern und Kulturschaffenden in Bern die Petition ans Parlament.
Details, Medienmitteilung, Presseschau (Reaktionen)
Vor kurzem wurde Sreten Ugriĉić, ein befreundeter Autor, auf skandalöse Art und Weise aus seinem Amt als Direktor der serbischen Nationalbibliothek entlassen.
Der serbische PEN hat zunächst nicht öffentlich reagiert, mir auf Anfrage hin, warum sie das nicht getan haben, wie folgt geantwortet: "Dear Ms. Nadj Abonji, Serbian PEN Centre has already addressed the Government, and send the request to the Government of the Republic of Serbia, demanding the Government to revise the decision concerning the dismissal of Sreten Ugricic, so that he can get back to the position of director of the Serbian National Library."
Es ist nun so, dass von diesem "request" nichts in den Medien steht, Sreten nichts davon weiss und ausserdem auf der Website des serbischen PEN nichts darüber zu lesen ist (***s. Anmerkung)
Mehr in einem Text für all jene, die genauer wissen wollen, worum es geht. Und eine kurze Rede von Sreten, die ich sehr beeindruckend finde. Zur Detailseite...
Samstag, 4. Februar 2012, 14.00 - 17.30 Uhr
Auf dieser Website reagiert ein Kollektiv von Autorinnen und Autoren mit kritischen Beiträgen und Aperçus auf aktuelle politische und kulturelle Auseinandersetzungen.
Da diese in erster Linie sprachlich inszeniert, also mit Worten ausgetragen werden, interessiert uns auch deren Sprachgebrauch. Wörter, Wendungen, ganze Gedankengänge wollen wir danach befragen und abklopfen, was an gesellschaftlichen Vorentscheidungen darin verborgen ist.
www.gegen-den-strich.ch
Die Idee der «heimat-abende» ist im Rahmen eines informellen Treffens von Kunst und Politik entstanden. Nach einigen Diskussionen hat sich eine Gruppe von drei Personen gebildet, die diese Idee wesentlich prägen: Bettina Eichin, Felix Schneider und Dan Wiener.
Der Titel «heimat-abend» spielt bewusst mit der Erwartung, die der Begriff «Heimatabend» weckt: ein Jodlerabend mit Alphorn und Schwyzerörgeli, lüpfig und urchig. Aber ist das alles? Und für alle? Was ist Heimat für dich, für mich, für uns? Und warum wird das Wort «Heimat» so selten im Plural verwendet?
Website
dichter und dichterinnen schreiben politische gedichte in allen landessprachen der Schweiz. sie äussern sich mit der sperrigen, subtilen stimme der poesie zur gegenwärtigen politischen lage der schweiz – und darüber hinaus! sie wenden sich mit ihren mitteln gegen eine verdumpfung des öffentlichen diskurses, gegen simplifizierung und fremdenhass. Lesen...
Die syrische Schriftstellerin Aïcha Arnaout lebt seit 1978 in Paris. Sie schreibt sowohl französisch wie arabisch und ihre Veröffentlichungen sind in mehreren Sprachen erschienen. Seit die Revolte in Syrien begonnen hat, bemühte sich Aïcha Arnaout unermüdlich darum, Zeitungsschauen zu verbreiten und engagierte sich für Unterstützungsveranstaltungen.
Ein Gespräch mit Cécile Oumhani auf www.babelmed.net (französisch) bzw. wordswithoutborders.org (englische Übersetzung).
«V – Musik zum Wählen» nennt sich eine Compilation, die der Musiker Greis im Hinblick auf die nationalen Wahlen mit dem Künstlerinnen- und Künstlernetzwerk «Kunst+Politik» zusammengestellt hat. Die Grafik der Seite stammt von Simon Küffer von pixelfarm.
Die Compilation fordert auf, am 23. Oktober wählen zu gehen und Politikerinnen und Politiker zu unterstützen, die sich für eine offene, vielfältige und solidarische Schweiz einsetzen.
Unter www.v2011.ch kann zwischen dem 23. September und dem 23. Oktober gratis neue Musik als ZIP-File, inklusive PDF-Booklet heruntergeladen werden.
Ganze Medienmitteilung...
Pressestimmen und Reaktionen...
Die Gewerkschaft Unia hat eine Kampagne «Ohne uns, keine Schweiz. Stopp Fremdenfeindlichkeit» lanciert. Ziel der Kampagne ist es, der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz entgegenzutreten und die grosse Bedeutung der ausländischen Mitmenschen für die Schweiz aufzuzeigen. www.ohne-uns-keine.ch
Eine weitere Kampagne gegen den Fremdenhass führt die Unia-Jugend aus der Website www.grenzen-sprengen.ch
An einem Briefkasten im Bernbiet gefunden:
zu bestellen bei www.keine-svp-werbung.ch
Tamilen-Hatz hat System – Der lange Weg der Schweiz: von den Heroin-Tamilen zu den Alkohol-Tamilen, Erpressern, Mördern und (Drogen-)Geldwäschern.
Artikel von K+P-Mitglied Erich Schmid (in: Infosperber, Juni 2011) Artikel und Dossier lesen...