Kontroverse Berlinale-Ausstellung

Die noch bis zum Juli dauernde 7. Berlin Biennale, die vom Polen Artur Żmijewkski u.a. kuratiert wird, hat mit provokanten Aktionen zahlreiche Kontroversen zum Thema Politik, Kunst und Politästhetik ausgelöst. So etwa in Jungle World oder in der TAZ. – Neuste Pressestimmen...
Ein programmatisches Gespräch der Kuratoren findet sich auf der Berlinale-Website, deren Besucher übrigens ohne es zu wissen bei jedem Seitenaufruf – Kunst und Politik! – spyware Facebook und Google dienen.


Aufruf zur Solidarität mit dem Syrischen Schriftstellerverband

Das Deutschschweizer PEN Zentrum (DSPZ) und Kunst + Politik unterstützen den Aufruf der Autorin Gilberte Favre. Der persönlich verfasste Brief wird via L’Orient–Le Jour (Beirut) dem Syrischen Schriftstellerverband zugestellt. Unterzeichnen Sie, wenn Sie den Aufruf unterstützen und sich ebenso solidarisch erklären. Es haben bisher xxx Personen mitunterzeichnet. arrow Unterzeichnen...


Übergabe der Petition zur Medientransparenz

Übergabe

2435 Unterschriften wurden zu Handen der Kommission für Rechtsfragen der Eidg. Räte in Empfang genommen

Am Montag, 6. Februar überreichte eine kleine Delegation von Schriftstellern und Kulturschaffenden in Bern die Petition ans Parlament.
arrowDetails, Medienmitteilung, Presseschau (Reaktionen)


Melinda Nadj Abonji

Zur Entlassung von Sreten Ugričić

Vor kurzem wurde Sreten Ugriĉić, ein befreundeter Autor, auf skandalöse Art und Weise aus seinem Amt als Direktor der serbischen Nationalbibliothek entlassen.

Der serbische PEN hat zunächst nicht öffentlich reagiert, mir auf Anfrage hin, warum sie das nicht getan haben, wie folgt geantwortet: "Dear Ms. Nadj Abonji, Serbian PEN Centre has already addressed the Government, and send the request to the Government of the Republic of Serbia, demanding the Government to revise the decision concerning the dismissal of Sreten Ugricic, so that he can get back to the position of director of the Serbian National Library."

Es ist nun so, dass von diesem "request" nichts in den Medien steht, Sreten nichts davon weiss und ausserdem auf der Website des serbischen PEN nichts darüber zu lesen ist (***s. Anmerkung)

->Mehr in einem Text für all jene, die genauer wissen wollen, worum es geht. Und eine kurze Rede von Sreten, die ich sehr beeindruckend finde. Zur Detailseite...

Generalversammlung K+P / Assemblée générale A+P

Samstag, 4. Februar 2012, 14.00 - 17.30 Uhr

Im Sitzungsraum Suisseculture, Kasernenstrasse 23 (Untergeschoss), 8004 Zürich
(5 Min. vom Bahnhof Richtung Kaserne gehen oder Tram 3/14/Bus 31 bis Sihlpost )

Neue Aktion von K+P

www.gegen-den-strich.ch

Auf dieser Website reagiert ein Kollektiv von Autorinnen und Autoren mit kritischen Beiträgen und Aperçus auf aktuelle politische und kulturelle Auseinandersetzungen.
Da diese in erster Linie sprachlich inszeniert, also mit Worten ausgetragen werden, interessiert uns auch deren Sprachgebrauch. Wörter, Wendungen, ganze Gedankengänge wollen wir danach befragen und abklopfen, was an gesellschaftlichen Vorentscheidungen darin verborgen ist.
arrowwww.gegen-den-strich.ch

Ein kulturelles Forschungsprojekt auf der Suche nach Schweizer Heimaten

«heimat-abend»

Die Idee der «heimat-abende» ist im Rahmen eines informellen Treffens von Kunst und Politik entstanden. Nach einigen Diskussionen hat sich eine Gruppe von drei Personen gebildet, die diese Idee wesentlich prägen: Bettina Eichin, Felix Schneider und Dan Wiener.
Der Titel «heimat-abend» spielt bewusst mit der Erwartung, die der Begriff «Heimatabend» weckt: ein Jodlerabend mit Alphorn und Schwyzerörgeli, lüpfig und urchig. Aber ist das alles? Und für alle? Was ist Heimat für dich, für mich, für uns? Und warum wird das Wort «Heimat» so selten im Plural verwendet?  arrowWebsite


Die Schweiz – darüber hinaus! Politische Lyrik 2011

dichter und dichterinnen schreiben politische gedichte in allen landessprachen der Schweiz. sie äussern sich mit der sperrigen, subtilen stimme der poesie zur gegenwärtigen politischen lage der schweiz – und darüber hinaus! sie wenden sich mit ihren mitteln gegen eine verdumpfung des öffentlichen diskurses, gegen simplifizierung und fremdenhass. Lesen...

Mi 30.11. 19.30 : Politische Lyrik 2011
Einladung und Moderation: Johanna Lier
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Teppich an der Chorgasse 5 in Zürich

Arabische Revolution

Gespräch mit der syrischen Dichterin Aïcha Arnaout

Die syrische Schriftstellerin Aïcha Arnaout lebt seit 1978 in Paris. Sie schreibt sowohl französisch wie arabisch und ihre Veröffentlichungen sind in mehreren Sprachen erschienen. Seit die Revolte in Syrien begonnen hat, bemühte sich Aïcha Arnaout unermüdlich darum, Zeitungsschauen zu verbreiten und engagierte sich für Unterstützungsveranstaltungen.

Ein Gespräch mit Cécile Oumhani auf www.babelmed.net (französisch) bzw. wordswithoutborders.org (englische Übersetzung).

Aktion von K+P

V – Musik zum Wählen

«V – Musik zum Wählen» nennt sich eine Compilation, die der Musiker Greis im Hinblick auf die nationalen Wahlen mit dem Künstlerinnen- und Künstlernetzwerk «Kunst+Politik» zusammengestellt hat. Die Grafik der Seite stammt von Simon Küffer von pixelfarm.

Die Compilation fordert auf, am 23. Oktober wählen zu gehen und Politikerinnen und Politiker zu unterstützen, die sich für eine offene, vielfältige und solidarische Schweiz einsetzen.

Unter www.v2011.ch kann zwischen dem 23. September und dem 23. Oktober gratis neue Musik als ZIP-File, inklusive PDF-Booklet heruntergeladen werden. arrowGanze Medienmitteilung...

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Hinweise

Festival Culturescapes: Aufruf von Schweizer Kulturakteuren

Mit dem Festival Culturescapes Israel 2011 lanciert Israel in der Schweiz eine breite Imagekampagne. Gleichzeitig sind im Rahmen der Swiss Season, die zu Culturescapes gehört, Schweizer KünstlerInnen eingeladen, ihre Werke in Israel in angesehenen Lokalitäten zu präsentieren. Einem Aufruf palästinenischer Künstlerinnen und Künstler zum kulturellen und akademischen Boykott Israels (PACBI) können sich auch hiesige Kulturakteure anschliessen.

Der Schweizer Aufruf erklärt u.a.: «Die momentane Charmeoffensive Israels in der Schweiz bietet eine Gelegenheit, unsererseits auf den palästinensischen Solidaritätsaufruf zu reagieren. [Wir] unterstützen den Boykott und verpflichten uns, jede Einladung auszuschlagen, unsere Arbeiten in Israel zu präsentieren. sind nicht bereit, uns zu Komplizen der israelischen Politik zu machen, solange Israel die Besatzung und Kolonisierung der palästinensischen Gebiete fortsetzt, den palästinensischen BürgerInnen Israels gleiche Rechte vorenthält und den palästinensischen Flüchtlingen das Recht auf Rückkehr verweigert.» www.bds-info.ch//?id=325
 

«Ohne uns, keine Schweiz»

Die Gewerkschaft Unia hat eine Kampagne «Ohne uns, keine Schweiz. Stopp Fremdenfeindlichkeit» lanciert. Ziel der Kampagne ist es, der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz entgegenzutreten und die grosse Bedeutung der ausländischen Mitmenschen für die Schweiz aufzuzeigen. www.ohne-uns-keine.ch
Eine weitere Kampagne gegen den Fremdenhass führt die Unia-Jugend aus der Website www.grenzen-sprengen.ch


KleberAn einem Briefkasten im Bernbiet gefunden:

zu bestellen bei www.keine-svp-werbung.ch


Tamilen-Hatz hat System – Der lange Weg der Schweiz: von den Heroin-Tamilen zu den Alkohol-Tamilen, Erpressern, Mördern und (Drogen-)Geldwäschern.
Artikel von K+P-Mitglied Erich Schmid (in: Infosperber, Juni 2011) Artikel und Dossier lesen...


 


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