Kunst+Politik unterstützt die Nein-Kampagne durch das Sammeln von prominenten Namen, die beispielsweise in Inseraten verwendet werden dürfen und durch die grundsätzliche Bereitschaft von einzelnen Künstlerinnen und Künstlern, bei einer öffentlichen Veranstaltung teilzunehmen oder einen Beitrag für die Abstimmungszeitung zu verfassen.
Dreissig Schweizer Autorinnen und Autoren unterschiedlicher Generationen, Geschlechter und Sprachen haben eben so viele Nothilfe-Bezügerinnen, Sans-Papiers und abgewiesene Asylbewerber getroffen und mit ihnen Gespräche geführt. Sie haben ihnen ihr Ohr geliehen und geben ihnen eine Stimme. Sie reden «an ihrer statt».
Die Texte werden hier am 1. August 2012 veröffentlicht.
Auf dieser Website reagiert ein Kollektiv von Autorinnen und Autoren mit kritischen Beiträgen und Aperçus auf aktuelle politische und kulturelle Auseinandersetzungen.
Da diese in erster Linie sprachlich inszeniert, also mit Worten ausgetragen werden, interessiert uns auch deren Sprachgebrauch. Wörter, Wendungen, ganze Gedankengänge wollen wir danach befragen und abklopfen, was an gesellschaftlichen Vorentscheidungen darin verborgen ist.
www.gegen-den-strich.ch
Elf Autorinnen und Autoren aus Genf und Umgebung lasen am 10. März ihre Texte zur Unterstützung der Petition für die Abschaffung des Gesetzes der Strafbarkeit des Bettelns.
Das Genfer Bettelgesetz wurde 2007 vom Grand Conseil beschlossen. Es machte das Betteln zu einer Straftat: Die Polizei muss bettelnde Personen büssen und sie vorübergehend festnehmen, auch in Begleitung ihrer Kinder. .
Fünf der Autorinnen und Autoren, die im März ihre Texte vorgelesen haben, haben uns ihre Texte zur Verfügung gestellt.
Das Deutschschweizer PEN Zentrum (DSPZ) und Kunst + Politik unterstützen den Aufruf, verfasst von der Autorin Gilberte Favre. Der persönlich verfasste Brief wird via L’Orient–Le Jour (Beirut) dem Syrischen Schriftstellerverband zugestellt. Dem Schreiben angefügt wurde die Namensliste.
Die Idee der «heimat-abende» ist im Rahmen eines informellen Treffens von Kunst und Politik entstanden. Nach einigen Diskussionen hat sich eine Gruppe von drei Personen gebildet, die diese Idee wesentlich prägen: Bettina Eichin, Felix Schneider und Dan Wiener.
Der Titel «heimat-abend» spielt bewusst mit der Erwartung, die der Begriff «Heimatabend» weckt: ein Jodlerabend mit Alphorn und Schwyzerörgeli, lüpfig und urchig. Aber ist das alles? Und für alle? Was ist Heimat für dich, für mich, für uns? Und warum wird das Wort «Heimat» so selten im Plural verwendet?
www.heimat-abend.ch
«V – Musik zum Wählen» nennt sich eine Compilation, die der Musiker Greis im Hinblick auf die nationalen Wahlen mit dem Künstlerinnen- und Künstlernetzwerk «Kunst+Politik» zusammengestellt hat. Die Grafik der Seite stammt von Simon Küffer von pixelfarm.
Die Compilation fordert auf, am 23. Oktober wählen zu gehen und Politikerinnen und Politiker zu unterstützen, die sich für eine offene, vielfältige und solidarische Schweiz einsetzen.
Unter www.v2011.ch kann zwischen dem 23. September und dem 23. Oktober gratis neue Musik als ZIP-File, inklusive PDF-Booklet heruntergeladen werden.
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Pressestimmen und Reaktionen...
politische lyrik 2011. dichter und dichterinnen schreiben politische gedichte in allen landessprachen der Schweiz. sie äussern sich mit der sperrigen, subtilen stimme der poesie zur gegenwärtigen politischen lage der schweiz – und darüber hinaus! sie wenden sich mit ihren mitteln gegen eine verdumpfung des öffentlichen diskurses, gegen simplifizierung und fremdenhass.
Projekt kuratiert von Johanna Lier
Rettet Basel! hat neu zwei Vorstösse unternommen: es wurde schweizweit eine Petition an den Bundesrat lanciert, mit der die Offenlegung der Eigentumsverhältnisse bei Medienunternehmen gefordert wird. Weiter kann dort eine Beschwerde an den Schweizer Presserat mitunterzeichnet werden, die den Anspruch des Journalisten «auf Transparenz über die Besitzverhältnisse ihres Arbeitgebers» einverlangt.
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Für Kunst+Politik haben Micha Lewinsky und Hanspeter Müller-Drossaart die Spots „Vor die Tür!“ (www.vor-die-tuer.ch) produziert. Mit dem „Aufruf der Hundert“ wenden sich über hundert weitere namhafte Kulturschaffende aus allen Landesteilen, Sparten und Generationen an die Öffentlichkeit. Die Statements dürfen von den Medien honorarfrei verwendet und weiter verbreitet werden.
Offener Brief an Toni Brunner, Präsident der SVP.
Der Aufruf «Rettet Basel!» wurde innert neun Tagen von über 18'000 Leuten unterzeichnet.
Website: www.rettet-basel.ch
Der soziale und kulturelle Zusammenhalt der Schweiz ist zunehmend bedroht. Die unterzeichnenden Kulturschaffenden rufen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier deshalb auf, sich sowohl innerhalb ihrer Fraktionen und Parteien als auch gegenüber der Öffentlichkeit klar gegen fremdenfeindliche und rassistische Vorstösse zu stellen und sich zur Tätigkeit der Antirassismuskommission zu bekennen.