Baschis Härtefalle

 

STOP

Eine Aktion von solinetzbasel.ch unterstützt von K+P

Auch Nicht-Baslerinnen und Nicht-Basler können den Offenen Brief an den in Frage stehenden Basler Regierungsrat hier unterschreiben.

Sebastian «Baschi» Dürr ist ein Basler FDP-Politiker und sitzt seit 2013 im Basler Regierungsrat, wo er aktuell für die «Sicherheit» zuständig ist.

mehr auf www.solinetzbasel.ch

 


Der folgende Offene Brief an Regierungsrat Baschi Dürr kann auf der Website des Solinetz Basel unterzeichnet werden:


Sehr geehrter Herr Regierungsrat Dürr,

Auch wir, die Unterzeichnenden, würden eine Person aufnehmen, die bei uns Obdach und Hilfe sucht. Und wir würden es selbst dann tun, wenn wir wüssten, dass die Person keine Aufenthaltsbewilligung hat.

Das Ihnen unterstellte Migrationsamt hat Personen verzeigt, welche eine Sans-Papiers-Hausangestellte, die zuvor ein Härtefallgesuch eingereicht hatte, mit praktischer Hilfe unterstützt haben. Gleichzeitig erging eine Anzeige gegen acht Hausangestellte, deren Härtefallgesuche von Ihrem Amt gebilligt wurden. Wie paradox: Für die Legalisierung eines Sans-Papiers wird eine mindestens zehn Jahre dauernde ununterbrochene Anwesenheit und eine existenzsichernde Erwerbsarbeit in der Schweiz vorausgesetzt. Und der Nachweis darüber wird dann für ein Strafverfahren verwendet.

Gemäss SEM-Schätzungen arbeiten in Basel gut 2‘000 Sans-Papiers in privaten Haushalten. Wenn wir davon ausgehen, dass jede dieser Personen in 2 bis 4 Haushalten tätig ist, beschäftigen rund 6'000 von insgesamt 96'000 Haushalten eine*n Sans-Papiers. Dies ermöglicht unter anderem zahlreichen Hausfrauen eine Erwerbstätigkeit.

Es gilt dringend die Voraussetzungen zu schaffen, dass erwerbstätige Personen in Basel offiziell angemeldet werden können und sie ihre Arbeit nicht rechtlos ausüben müssen. Unterstützen Sie, sehr geehrter Herr Regierungsrat Dürr, diese Bestrebungen und stoppen Sie die Anzeige von Personen, die sich im Rahmen von Härtefallverfahren geoutet haben.

Mit freundlichen Grüssen

...

Unterzeichnen...



© www.kunst-und-politik.ch  |  Impressum  |  Zum Seitenanfang