NOCH IMMER DIE SCHWEIZ

Eine Aktion zum 1. August 2010

Kuratierung: Ruth Schweikert

Zum diesjährigen 1. August geben Künstlerinnen und Künstler ein vielstimmiges Statement ab zur heutigen Schweiz. Anlass der Initiative ist die gegenwärtige innen- und aussenpolitische Situation unseres Landes, die Kluft zwischen Selbstwahrnehmung der Schweiz und ihrer Lage in der Welt.


-> Pressestimmen zu dieser Aktion
 


Gardi Hutter


In der Familie meines Grossvaters sind 3 von 4 Brüdern ausgewandert. Aus Armut. Ich hoffe, sie sind in der Fremde gut behandelt worden.

Vergessen wir nicht, dass die Schweiz noch vor 2 - 4 Generationen ein Auswanderungsland war. Vielen armen Familien wurden die Reisekosten nach Amerika aus der Gemeindekasse bezahlt, weil man sie loshaben wollte. In ihrer Schweizer Heimat fanden sie schlicht keine Arbeit. Es war nicht Abenteuerlust, die sie in die Fremde trieb. Es ging um nacktes Überleben.






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