NOCH IMMER DIE SCHWEIZ

Eine Aktion zum 1. August 2010

Kuratierung: Ruth Schweikert

Zum diesjährigen 1. August geben Künstlerinnen und Künstler ein vielstimmiges Statement ab zur heutigen Schweiz. Anlass der Initiative ist die gegenwärtige innen- und aussenpolitische Situation unseres Landes, die Kluft zwischen Selbstwahrnehmung der Schweiz und ihrer Lage in der Welt.


-> Pressestimmen zu dieser Aktion
 


Sören Senn


Mehr als einen Fünftel der Schweiz Bevölkerung wegen eines falschen Passes zu stigmatisieren, ist von vorneherein ein Skandal! Die Staatsangehörigkeit nach dem Abstammungsprinzip – der Blutsbande – und nicht nach dem Geburts- oder langjährigen Aufenthaltsort zu definieren, ist unzeitgemäß und scheinheilig. „Faktische“ Schweizerinnen und Schweizer, die sich sozial und kulturell nicht von anderen Bewohnern dieses Landes unterscheiden – oder aber Menschen, die auf dem Weg sind, sich gesellschaftlich zu integrieren, sollen durch diese stumpfsinnige Initiative künstlich ausgegrenzt werden. Die zugrunde liegende Ideologie ist menschenverachtend und letztlich faschistisch.






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